Die Credit Suisse scheint derzeit in der Gunst amerikanischer Investoren zu stehen. So wurde am Dienstag bekannt, dass der Assetmanager Capital Group Companies seinen bisherigen Anteil an der Schweizer Bank auf über 5 Prozent ausgebaut hat. Dies wurde am Dienstag im Rahmen einer Pflichtmitteilung an die SIX bekannt. Die in Los Angeles domizilierte Gesellschaft gehört seit April 2015 zu den grösseren Aktionären der Bank, seinerzeit wurde eine Beteiligungshöhe von 3,0142 Prozent gemeldet.

Vor einer Woche hatte zudem der CIO der US-Investment-Gesellschaft Harris Associates gegenüber einer Nachrichtenagentur erklärt, die Gruppe habe ihren Anteil an der CS auf nun über 10 Prozent ausgebaut. Per Ende 2015 besass Harris Associates gemäss dem CS-Jahresbericht 5,17 Prozent der Aktien.

CS-Aktienkurs profitiert

Eine Pflichtmeldung von Harris Associates gab es bisher nicht. Das ist allerdings auch nicht nötig, wie ein CS-Sprecher sagte. Harris Associates investiert nämlich im Auftrag von Kunden – und bekommt damit nicht zwangsläufig die für die Pflichtmeldung massgebenden Stimmrechte übertragen.

Dass das Interesse an der Credit Suisse gestiegen ist, zeigt die jüngste Entwicklung des Aktienkurses. Seit dem 22. August, als Bloomberg die Beteiligungserhöhung von Harris meldete, haben die Titel um rund 4 Prozent zugelegt.

(sda/mbü/hon)