PHARMA. Am 17. Januar wird Novartis den Ergebnisreigen bei den Unternehmen im Swiss Market Index (SMI) eröffnen. Analysten erwarten durchschnittlich, dass der Nettoumsatz im 4. Quartal 2007 um 3% auf 9,7 Mrd Dollar gesteigert wurde, und unter dem Strich ein Reingewinn von rund 1,5 Mrd Dollar übrig geblieben ist. «Die Zahlen werden kaum überraschen, im Fokus steht der Ausblick für 2008», sagt Martin Vögtli, Analyst bei Sal. Oppenheim.

Wegen Generika-Konkurrenz bei diversen Produkten steckt Novartis derzeit in einer kritischen Phase. Das 2. Quartal wird zwar besser ausfallen als das 1., «doch erst in der 2. Jahreshälfte werden neue Produkte den Umsatz wieder ankurbeln», so Vögtli. Er rechnet 2008 mit «enttäuschenden» Pharmaumsätzen. Erst in den Jahren 2009 und 2010 dürfte Novartis wieder rund 10% wachsen. Für Roche erwartet die Finanzgemeinde dagegen, dass die Umsätze schneller wachsen als bei der Konkurrenz und die Margen überdurchschnittlich steigen. «Roche hat mit den drei Top-Produkten Avastin, Herceptin und Rituxan die besseren Voraussetzungen», erklärt Vögtli von Sal. Oppenheim. Auch in Sachen Patentabläufe seien die Aussichten vielversprechender. Roche legt am 30. Januar 2008 das Jahresresultat vor. Die Tochter Genentech hat mit den Zahlen zum 4. Quartal die Markterwartungen übertroffen, beim wichtigen Krebsmedikament Avastin fielen die Umsätze jedoch tiefer aus als erwartet, was sich auch negativ im Roche-Genussschein bemerkbar machte.

Wegen Generika-Konkurrenz bei diversen Produkten steckt Novartis derzeit in einer kritischen Phase. Das 2. Quartal wird zwar besser ausfallen als das 1., «doch erst in der 2. Jahreshälfte werden neue Produkte den Umsatz wieder ankurbeln», so Vögtli. Er rechnet 2008 mit «enttäuschenden» Pharmaumsätzen. Erst in den Jahren 2009 und 2010 dürfte Novartis wieder rund 10% wachsen. Für Roche erwartet die Finanzgemeinde dagegen, dass die Umsätze schneller wachsen als bei der Konkurrenz und die Margen überdurchschnittlich steigen. «Roche hat mit den drei Top-Produkten Avastin, Herceptin und Rituxan die besseren Voraussetzungen», erklärt Vögtli von Sal. Oppenheim. Auch in Sachen Patentabläufe seien die Aussichten vielversprechender. Roche legt am 30. Januar 2008 das Jahresresultat vor. Die Tochter Genentech hat mit den Zahlen zum 4. Quartal die Markterwartungen übertroffen, beim wichtigen Krebsmedikament Avastin fielen die Umsätze jedoch tiefer aus als erwartet, was sich auch negativ im Roche-Genussschein bemerkbar machte.

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