97.20 Dollar - das sind 80 Cent weniger als am Vortag. Damit ist der Preis auf den tiefsten Stand sei April 2013 gefallen. Ein Fass æ 159 Liter der US-Rohölsorte WTI fiel um 65 Cent auf 91.01 Dollar. Marktbeobachter führen die Entwicklung vor allem auf das hohe Angebot insbesondere aus den USA zurück. So rechnet die US-Energiebehörde EIA damit, dass die amerikanische Ölproduktion im kommenden Jahr auf den höchsten Stand seit den 1970er Jahren steigen wird.

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Zudem belasteten auch Hinweise auf eine schwächere Nachfrage die Preise. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose für die weltweite Rohölnachfrage gesenkt. Im Jahr 2015 werde die Nachfrage zwar um 1,3 Prozent auf 93,8 Millionen Fass pro Tag zulegen.

Nachfrage so tief wie lange nicht mehr

Damit würde der Anstieg aber um 165'000 Barrel niedriger sein, als noch vor einem Monat erwartet. Zudem sei die Nachfrage im zweiten Quartal auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren gefallen. Schon länger sind Beobachter erstaunt, dass der Ölpreis trotz globaler Krisen fällt.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 95,93 Dollar. Das waren 1,06 Dollar weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells.