1. Home
  2. Invest
  3. Die Rekordjagd an der Wall Street nimmt kein Ende

Kursgewinn
Die Rekordjagd an der Wall Street nimmt kein Ende

Die Rekordjagd an der Wall Street nimmt kein Ende
US-Börse: Der Dow-Jones-Index erreicht einen neuen Rekord. Keystone

An der Wall Street haben die Börsenbarometer neue Höchststände erreicht. Besonders gefragt waren am Montag die Banken-Titel.

Die relative Ruhe im Streit zwischen den USA und Nordkorea hat die Wall Street am Montag angetrieben. Anleger setzten auf eine diplomatische Lösung der Krise, sagte Andre Bakhos, Geschäftsführer des Vermögensberaters Janlyn. Zudem würden sie der Sitzung der US-Notenbank entgegenblicken. Unter Investoren gilt als sicher, das Fed-Chefin Janet Yellen am Mittwoch den Startschuss für den Abbau der billionenschweren Wertpapierbestände geben wird. Allerdings hätten Anleger bislang den Willen der Federal Reserve unterschätzt, die Zinsen in diesem Jahr ein weiteres Mal anzuheben, sagte Analyst Neil Wilson vom Brokerhaus ETX Capital.

Der Standardwerteindex Dow Jones schloss 0,3 Prozent im Plus bei 22'331 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 0,15 Prozent auf 2503 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 0,1 Prozent auf 6454 Zähler. Alle drei Indizes markierten im Handelsverlauf neue Höchststände.

Grossbanken-Titel sind gefragt

Papiere von Banken legten im Vorfeld der Fed-Sitzung zu. So stiegen die Titel von Bank of America, Morgan Stanley und Citigroup zwischen 1,3 und 2,3 Prozent. Zu den Favoriten zählte auch Orbital ATK. Die Aktien der Raketenfirma stiegen dank einer 7,8 Milliarden Dollar schweren Übernahmeofferte des US-Rüstungskonzerns Northrop Grumman um 20 Prozent.

Caterpillar-Papiere stiegen um zwei Prozent auf ein neues Allzeit-Hoch von 123,90 Dollar. Die Bank UBS hatte die Titel des weltgrössten Baumaschinen-Herstellers auf «kaufen» hochgestuft. Abwärts ging es mit dem Spielzeughersteller Mattel («Barbie»), dessen Papiere 6,2 Prozent nachgaben. Hasbro («Monopoly») verloren 1,7 Prozent. Sie litten unter der Sorge, der Spielzeug-Händler Toys «R» Us könnte noch vor dem Weihnachtsgeschäft Konkurs anmelden.

(reuters/mbü)

Anzeige