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Reichtum
Die Schweiz bleibt Hort für Superreiche

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Grafik: In Asien gelangen mehr Menschen zu Milliardenvermögen.Quelle: Statista

In Asien entstehen derzeit am meisten Milliardenvermögen. Auch in der Schweiz dürfte die Zahl der Superreichen wachsen.

Veröffentlicht am 15.05.2018

Hierzulande leben überdurchschnittlich viele Milliardäre. Nach Berechnungen des US-Magazins «Forbes» ist jeder 15. davon in der Schweiz zu Hause. Die reichsten der Superreichen besitzen dabei deutlich mehr als nur eine Milliarde: Die zehn Vermögendsten verfügen gemäss der «Bilanz» zusammengerechnet über 201 Milliarden Franken. Die Familie des Ikea-Gründers Ingvar Kamprad ist sogar 48 bis 49 Milliarden Franken schwer. Zu den «Top Ten» zählen auch die Familie von alt Bundesrat Christoph Blocher und die Familie Liebherr, die Besitzer des gleichnamigen Baumaschinenherstellers.

Nach einer neuen Analyse der AfrAsia Bank dürfte die Zahl der Milliardäre in den nächsten Jahren hierzulande noch steigen: 12 Personen werden bis 2027 in den exklusiven Club vorstossen. Demnach werden dannzumal 43 Personen über ein Milliardenvermögen verfügen – die AfraAsia Bank betrachtet dabei im Gegensatz zur «Bilanz» die Netto-Dollar-Vermögen.

China und Indien führen die Liste an

Reichtum wird in den nächsten zehn Jahren allerdings vor allem in Asien entstehen. Besonders in China und Indien werden grosse Vermögen angehäuft, wie die Grafik des Datenanbieters Statista zeigt. Auf die Einwohnerzahl heruntergerechnet bleibt dort die Dichte der Milliardäre verglichen mit der Schweiz oder Hongkong aber bescheiden.

(Dyfed Lösche, Statista/mbü)

Handelszeitung.ch präsentiert zusammen mit dem Statistik-Portal Statista jeden Dienstag eine aktuelle Infografik aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft.

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