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Alterung
Die Schweizer Altersvorsorge gerät unter Druck

In der Schweizer Bevölkerung steigt der Anteil der Pensionierten. Dies wird zum Problem für das Rentensystem.

Veröffentlicht am 21.12.2017

Die Schweizer Bevölkerung wird immer älter. Das erschwert die Finanzierung der Altersvorsorge. Es gibt immer mehr Pensionierte, die ihre Rente beziehen – und anteilsmässig immer weniger junge Schweizerinnen und Schweizer, die ins Vorsorgesystem einzahlen.

Heute ist fast jede dritte erwachsene Person im Rentenalter. In den nächsten dreissig Jahren wird sich dieses Verhältnis dramatisch verschieben: Rund die Hälfte aller Erwachsenen wird 2050 das Pensionsalter erreicht haben. Die Sozialwerke werden ihre heutigen Rentenversprechen nicht erfüllen können, falls die Politik keine Reformen beschliesst.

In anderen Ländern wird es noch schwieriger, die Altersvorsorge zu finanzieren. In Japan ist der Altersdurchschnitt schon heute deutlich höher als in der Schweiz. In 2050 werden Senioren dort die Mehrheit bilden. Auch in Italien und Spanien ergraut die Gesellschaft. Vergleichsweise jugendlich sind im Vergleich dazu die USA, wie die Grafik des Datenanbieters Statista zeigt – wobei auch in Amerika die Altersvorsorge unter Druck gerät.

( Mathias Brandt, Statista/mbü)

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