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Weltspartag
Die Schweizer sind bei ihren Finanzen zuversichtlich

Eine junge Frau rechnet mit Taschenrechner und ihren Kontoauszügen. | Verwendung weltweit (KEYSTONE/DPA/Frank May)
Am Mittwoch ist Weltspartag: Die Schweizer machen sich um ihre Finanzen am wenigsten Sorgen in Europa. Quelle: Verwendung weltweit !

Am meisten finanzielle Sorgen haben die Europäer bei der Altersvorsorge. Nicht so in der Schweiz, besagt eine Studie der Swiss Life.

Veröffentlicht am 31.10.2018

Gemäss der repräsentativen Umfrage, bei der vor einem halben Jahr 4200 Personen aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich und Grossbritannien befragt wurden, zeigen sich 46 Prozent hinsichtlich ihrer aktuellen finanziellen Situation zuversichtlich.

Die Unterschiede in den einzelnen Ländern sind gemäss der am Mittwoch von Swiss Life veröffentlichten Umfrage gross. 65 Prozent der Schweizer gaben an, sich mit ihren Finanzen wohl zu fühlen, nur 27 Prozent bezeichneten sich finanziell als gestresst.

Die finanzielle Zuversicht ist in Österreich (48 Prozent), Deutschland (44 Prozent) und Grossbritannien (41 Prozent) wesentlich tiefer. In Frankreich liegt sie lediglich bei 32 Prozent - mehr als die Hälfte der Franzosen (53 Prozent) zeigt sich demgegenüber gestresst.

Altersvorsorge bereitet am meisten Sorgen

Die Unsicherheit, im Alter nicht genügend Geld zu haben, gaben 42 Prozent aller Befragten als Grund an, weshalb sie sich finanziell gestresst fühlten. Knapp ein Drittel habe nur begrenztes Vertrauen in die staatlichen Vorsorgesysteme. Und drei von vier Befragten sehen sich selbst in der Pflicht, für das Alter vorzusorgen.

Der Weltspartag sei aktueller denn je, wird Patrick Frost, Chef der Swiss Life-Gruppe in der Mitteilung zitiert. Die Bedeutung der eigenen Vorsorge werde weiter zunehmen, zeigt sich Frost überzeugt.

(sda/mlo/tdr)

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