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Edelmetall
Dollar zeigt Schwäche: Goldpreis klettert wieder

Der Goldpreis zieht an. Grund ist eine Dollarschwäche. Das Aufwärtspotenzial ist damit aber schon ausgeschöpft, glauben Experten. Auf längere Sicht sinken die Preise wieder.

Veröffentlicht am 11.05.2016

Der Goldpreis hat zur Wochenmitte wieder angezogen. Eine Feinunze (31,1 Gramm) des Edelmetalls verteuerte sich um bis zu ein Prozent auf 1278 Dollar. Am Vortag war der Preis noch bis auf 1257 Dollar gefallen.

Händlern zufolge verschaffte den Kursen ein wieder etwas niedrigerer Dollar Luft. Das macht das in der US-Währung gehandelte Gold für internationale Investoren billiger.

15-Monats-Hoch

In der vergangenen Woche war Gold auf ein 15-Monats-Hoch von über 1300 Dollar geklettert. Analysten zufolge ist diese Marke eine schwere Hürde.

«Gold ist in diesem Jahr schon weit gelaufen, also sehe ich kein dauerhaftes Überspringen der 1300er-Marke», sagte Analyst Jens Pedersen von der Danske Bank.

Goldmänner setzen auf Gold

Seit Jahresbeginn hat Gold rund 20 Prozent zugelegt. Die Strategen von Goldman Sachs hoben ihre Preisprognosen indes an. Sie gehen auf Sicht von drei Monaten von 1200 Dollar, bei sechs Monaten von 1180 Dollar und bei zwölf Monaten von 1150 Dollar aus. Zuvor lagen die Schätzungen bei 1100, 1050 und 1000 Dollar.

Als Treiber machten sie spekulative Käufe und den zuletzt niedrigeren US-Dollar aus. Das Aufwärtspotential für Gold sei insgesamt allerdings begrenzt, hiess es.

(reuters/ise/chb)

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