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Übernahme
EFG braucht mehr Kapital für BSI-Kauf

EFG-Logo: 1,3 Milliarden Franken für Krisenbank BSI. Keystone

Für den Kauf der Tessiner Privatbank will die EFG-Gruppe das Aktienkapital um 500 Millionen Franken erhöhen. Die Hauptaktionärin will sich in vollem Umfang ihres Anteils beteiligen.

Veröffentlicht am 07.04.2016

Um den Kauf der Tessiner Privatbank BSI zu finanzieren, führt die Privatbankengruppe EFG eine Kapitalerhöhung durch. Das Aktienkapital solle um 500 Millionen Franken erhöht werden, teilte EFG am Donnerstag mit.

Die neuen Aktien sollen mindestens 6,12 Franken kosten. Die bisherigen Aktionäre erhalten bei der Kapitalerhöhung ein Bezugsrecht. Mitziehen wird auch die Hauptaktionärin, die EFG Bank European Financial Group (EFG Group).

1,3 Milliarden Franken für BSI

Von ihr habe man eine Zusage erhalten, dass sie sich im vollem Umfang ihres Aktienanteils von 54,3 Prozent an der Kapitalerhöhung beteiligen werde, teilte EFG mit. Die Hauptaktionärin hat damit ihre Zeichnungszusage von bisher 125 Millionen Franken auf 271 Millionen Franken erhöht. Die Zusagen von Investmentbanken seien daher nicht mehr nötig und würden aufgelöst, teilte EFG mit.

EFG bezahlt gemäss früherer Mitteilung 1,3 Milliarden Franken für BSI, eine Tochter der brasilianischen Investmentbank BTG Pactual. Aus dem Zusammenschluss der beiden etwa gleich grossen Banken dürfte der fünftgrösste Vermögensverwalter des Landes entstehen.

(sda/gku/ama)

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