Die Automobilhersteller stehen seit sechs Monaten, wie wohl kaum eine weitere Branche - mit Ausnahme des Finanzsektors -, im Fokus des Interesses. Kaum ein Tag vergeht ohne Hiobsbotschaft aus den Reihen der Autohersteller. Es herrscht momentan eine gedrückte Stimmung im Automobilsektor. Die Ungewissheit, wie lange die konjunkturelle Talfahrt noch anhalten wird, hebt die Stimmung ebenfalls nicht. Trotzdem kann festgestellt werden, dass die Wirtschaft auf das Motorfahrzeug nicht verzichten kann. Ohne die Verkehrsleistungen des Autos und des Nutzfahrzeuges wäre ein Funktionieren unserer Volkswirtschaft undenkbar.

Dazu kommt - dies belegen die neuesten Studien -, dass der Verkehr mehr Nutzen als Kosten generiert. In wissenschaftlichen Studien des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) und des Bundesamtes für Strassen (Astra) wird seit einigen Jahren belegt, dass der Gesamtnutzen des Strassenverkehrs grösser ist als die entsprechenden Gesamtkosten.

Das Automobil wird also auch in Zukunft ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor bleiben. Umso wichtiger wird es auch sein, Lösungen für die vorhandenen Verkehrsprobleme in der Schweiz zu finden. Ebenso müssen sich die Autohersteller bemühen, Fahrzeuge zu entwickeln, die einen niedrigeren Verbrauch und damit geringere Emissionen aufweisen. Dank der modernen Technik ist es beispielsweise möglich, leistungsfähige Automobile mit deutlich geringerem Treibstoffverbrauch anzubieten.

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Personenwagen und Motorräder sind nicht nur Life-Style-Produkte, deren Kauf Spass und Vergnügen bereiten kann, sie sind zusammen mit den Nutzfahrzeugen und den Industriefahrzeugen ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Volkswirtschaft.

Derzeit erzielen das Autogewerbe sowie die mit ihm verbundenen Branchen, wie etwa Versicherungen, Finanzinstitute sowie das Transportgewerbe und die Automobilzulieferer, mit rund 256000 Mitarbeitenden in 21816 Betrieben einen Umsatz von 96 Mrd Fr.