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Eine europäische Superbörse macht der SIX keine Angst

Schweizer Börse: Der Wettbewerbsdruck steigt. Keystone

Die Deutsche Börse und die London Stock Exchange wollen fusionieren. Die Börsenbetreiberin SIX fühlt sich durch Londons und Frankfurts Plan nicht bedroht. Übernahmen fasst sie aber dennoch ins Auge.

Veröffentlicht am 07.03.2016

Der Schweizer Börsenbetreiber SIX sieht die Fusionspläne der Konkurrenten Deutsche Börse und LSE gelassen. Das durch den Zusammenschluss entstehende Bedrohungspotenzial im Handelsgeschäft schätze die Gruppe derzeit als gering ein, sagte SIX-Chef Urs Rüegsegger am Montag in Zürich auf der Bilanzpressekonferenz.

Deutsche Börse und LSE wären zusammen gut 25 Milliarden Euro wert und könnten Wettbewerbern aus den USA und Asien besser Paroli bieten. Die US-Konkurrenten ICE und CME denken deshalb darüber nach, den Deal mit einer Gegenofferte für die LSE zu torpedieren.

Zunehmender Wettbewerb

Die voranschreitenden Konsolidierung in der Branche werde für weiteren Wettbewerbsdruck sorgen, sagte Rüegsegger. SIX wolle künftig auch über Zukäufe in allen Geschäftsbereichen wachsen und prüfe dafür laufend Gelegenheiten.

(reuters/mbü/ama)

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