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Ermittlungen setzen den Aktien von Fresenius zu

Fresenius: Hat heute nicht als einziger Konzern des Sektors an der Börse verloren. Keystone

Gegen den deutschen Konzern Fresenius ermitteln US-Behörden. Der Verdacht lässt die Titel des Medizinkonzerns an der Börse tauchen. Das Problem betrifft auch andere Unternehmen, die ähnlich reagieren.

Veröffentlicht am 19.08.2016

Eine Ermittlung der US-Behörden wegen möglicher illegaler Praktiken im Zusammenhang mit der staatlichen Gesundheitsvorsorge hat die Aktien des Medizinkonzerns Fresenius an der Börse belastet. Die Papiere des Bad Homburger Medizinkonzerns verzeichneten am Freitag zwischenzeitlich Kursverluste von bis zu 6 Prozent.

Auch Wettbewerber aus dem Sektor gerieten unter Druck – die Papiere des US-Gesundheitsvorsorgekonzern DaVita büssten knapp 5 Prozent ein. Als Grund gilt am Markt ein Schreiben der Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) vom Vortag. Die Behörden haben einige Unternehmen der Branche im Verdacht, Kunden gezielt aus dem staatlichen Gesundheitsprogramms zu treiben, um höhere Beiträge erzielen zu können, und fordern nun Aufklärung von ihnen.

(awp/jfr)

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