Der Euro hat am Montag keine sichtbare Reaktion auf den Wahlausgang in Griechenland gezeigt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1309 US-Dollar nach 1,1349 am Freitagabend. Zum Franken steht sie zeitgleich nahezu unverändert gegenüber Freitagabend bei 1,0946 Franken.

Ein US-Dollar geht zu 0,9678 Franken um, nachdem er am Freitag im Abendhandel noch für 0,9644 Franken gehandelt wurde.

Marktfreundlicher Sieg

Der Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza bei den griechischen Parlamentswahlen vom Wochenende sei grundsätzlich als marktfreundlich zu werten, kommentierte die britische Grossbank HSBC. «Er beseitigt einige Unsicherheiten über die Regierungsbildung und unterstreicht Griechenlands Zusage, in der Eurozone zu bleiben», heisst es in einer Studie.

Die Neuwahl war nötig geworden, weil es innerhalb des Linksbündnisses Streit wegen der Auflagen für neue Finanzhilfen gegeben hatte.

Kontinuität mit Tsipras

Ähnlich die Bewertung bei der Credit Suisse: «Eine Kontinuität der griechischen Politik mit Fokus darauf, die Wirtschaft und den Finanzmarkt wieder in Gang zu bringen, dürfte an den europäischen Finanzmärkten positiv aufgenommen werden», heisst es dort in einem Morgenkommentar.

Anzeige

(awp/ise/hon)