Der Eurokurs ist am Montag im US-Handel weiter auf der Stelle getreten. Nach kleiner Berg- und Talfahrt kostete die Gemeinschaftswährung mit 1,1840 US-Dollar wieder etwa soviel wie im europäischen Vormittagshandel. Zwischenzeitlich war der Euro unter die Marke von 1,18 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1804 (Freitag: 1,1813) Dollar festgesetzt.

Die zeitweisen Kursverluste begründeten Händler mit einer Gegenbewegung nach den Gewinnen vom Freitag. Zum Wochenausklang hatte eine schwache Lohnentwicklung in den USA den Euro gestützt. Am Donnerstag war die Gemeinschaftswährung noch auf ein Neunjahrestief gefallen.

Gerüchte: SNB hat offenbar interveniert

Der Euro-Franken-Kurs notiert nach wie vor mit 1,2010 Franken nahe an der Schwelle zu dem von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) festgesetzten Mindestkurs von 1,20. Dabei ist der Kurs zuletzt in einer Bandbreite von 1,2004 bis 1,2015 Franken auf und ab geschwankt.

Am Markt machen Spekulationen die Runde, dass die SNB mit Euro-Käufen den Mindestkurs verteidigen muss. Der US-Dollar hat sich derweil zum Franken etwas abgeschwächt und steht bei 1,0143 Franken nach 1,0160 Franken am späten Nachmittag.

(awp/ise)