Der Eurokurs hat am Freitag einen Teil seiner starken Gewinne der Vortage abgegeben. Nachdem der Euro in den letzten Tagen die Marke von 1,11 Franken und zeitweise sogar die Marke von 1,12 Franken geknackt hatte, kostete ein Euro am Freitagabend noch 1,1068 Franken.

Ausgangspunkt der Euro-Verluste war aber nicht die Stärke des Frankens, sondern jene des amerikanischen Dollars, der nach dem monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung deutlich an Wert gewann.

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Aufatmen nach Job-Daten

Der Stellenaufbau war im Januar zwar hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dafür war die Arbeitslosigkeit weiter in Richtung Vollbeschäftigung gefallen und die Löhne waren deutlich stärker gestiegen als in den Vormonaten.

Bei Fachleuten sorgten die Zahlen für Erleichterung. In den Tagen zuvor waren verschiedene Konjunkturdaten sehr schwach ausgefallen, was zu Befürchtungen geführt hatte, die US-Wirtschaft könnte in eine Rezession abgleiten.

(sda/ise)