Der Standardwerteindex SMI schloss nach wechselhaftem Verlauf 0,8 Prozent im Minus bei 5566 Punkten. Der breiter gefasste SPI gab 0,7 Prozent auf 5068 Zähler nach. Zwischenzeitliche Gewinne an der Börse in Mailand und in Frankfurt waren zuletzt ebenfalls deutlich abgeschmolzen.

Gebremst wurde der Markt von der Schwäche der Börsenschwergewichte Novartis und Roche die 0,8 beziehungsweise 1,1 Prozent einbüssten. Auch die Aktien von Nestlé verloren ein halbes Prozent.

Die Aktie von Zurich Financial konnte als eine der wenigen mit einem Plus von 0,2 Prozent leicht höher schliessen. Der Versicherer hatte mit Rückenwind durch Gewinne aus Absicherungsgeschäften einen überraschend hohen Gewinn für das dritte Quartal vorlegt. Einem Händler zufolge verpuffte dies jedoch im aktuellen Börsenumfeld.

Die Aktien der Banken Credit Suisse, Julius Bär und UBS gaben zwischen 1,5 und 1,7 Prozent nach. Barry Callebaut und Kaba, die ihre Geschäftszahlen vorlegten, verloren 1,9 beziehungsweise 0,7 Prozent.

Angesichts der anhaltenden Spekulationen über die Regierungsbildung in Italien und der Umsetzung harter Reformen im Land rechnen Börsenexperten noch auf absehbare Zeit mit einer Berg- und Talfahrt an den Märkten zu rechnen.

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