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Kryptowährung
EZB-Notenbanker fordert Mehrwertsteuer auf Bitcoin

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Bitcoin: Die Internetwährung hat viele Kritiker.Quelle: Getty/Anadolu

Ewald Nowotny möchte Bitcoin stärker regulieren. Er schlägt vor, die Internetwährung mit einer Mehrwertsteuer zu belegen.

Veröffentlicht am 03.01.2018

Österreichs Notenbank-Chef Ewald Nowotny fordert eine Regulierung der Kryptowährung Bitcoin. «Es kann doch nicht sein, dass wir gerade beschlossen haben, den 500-Euro-Schein nicht mehr zu drucken, um Geldwäsche zu bekämpfen und jedem noch so kleinen Sparverein strenge Regeln aufbrummen, um dann zuzusehen, wie weltweit munter mit Bitcoin Geld gewaschen wird. Da besteht Handlungsbedarf», sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) in einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung» (Mittwochausgabe).

Man müsse durchsetzen, was bei anderen Finanzgeschäften auch die Grundregel sei: «Alle Beteiligten an einem Geschäft müssen ihre Identität offenlegen. Damit würde Bitcoin zusammenbrechen», fügte er hinzu. «Wir brauchen eine Mehrwertsteuer auf Bitcoin, weil es keine Währung ist.» Der Kurs der Cyber-Devise stieg 2017 um rund 1400 Prozent.

(sda/mbü)

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