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Federer: «Mindestkurs-Ende trifft auch mich»

Roger Federer: Der Schweizer macht nicht nur auf dem Platz eine gute Figur.  Keystone

Auch für den Tennisstar und Multimillionär hat die überraschende Aufwertung des Frankens Folgen. Dennoch bleibt Roger Federer cool – und macht umgehend Werbung für das Reiseland Schweiz.

Veröffentlicht am 20.01.2015

Nicht nur Unternehmen, sondern auch Schweizer Bürger wurden von der Aufhebung des Mindestkurses überrascht. Dazu zählt auch Tennis-Star Roger Federer, der sich in Melbourne auf das « Australian Open» vorbereitet.

An einer Pressekonferenz zum Tennisturnier ist das Schweizer Sport-Ass zu Spässen aufgelegt. Auf die Frage, ob die starke Aufwertung des Schweizerfrankens auch einen Druck auf ihn ausübe, gibt er sich gelassen. «Heisst das, dass ich jetzt gewinnen muss?», entgegnet Federer.

Schweizer Werte

«Es hatte weltweit definitiv grosse Auswirkungen – und auch auf mich», kommentiert Federer die Ereignisse der vergangenen Tage. Als einer der Topverdiener, mit rekordverdächtigen Preisgeldern im Wert von 88,7 Millionen Dollar und weiteren 56 Millionen Dollar durch weitere Auftritte und Sponsoringverträge, trifft ihn die drastische Wechselkursänderung hart. Dennoch gibt sich das Schweizer Aushängeschild bescheiden.

«Für den Export oder Tourismus ist es nicht ideal, aber wir werden uns irgendwie anpassen. Die Schweiz bleibt ein traumhaftes Reiseziel; also bitte kommt.» Eine Einladung von Federer und beste Werbung für Schweizer Tourismusgebiete. Nun bleibt die Hoffnung, dass viele dem Ruf folgen werden.

( bloomberg/lur)

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