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Rohstoffe
Flut geht weiter: Ölpreise starten schwach in die Woche

Saudisches Ölfeld: Die Produktion wird weiter ausgeweitet. Keystone

Zwei Nachrichten aus Saudi-Arabien und aus dem Iran knabbern an den Ölpreisen. Zum Start der Handelswoche wird ein Fass Rohöl wieder tiefer gehandelt.

Veröffentlicht am 25.04.2016

Die Ölpreise sind am Montag schwächer in die Handelswoche gestartet. Die Aussicht auf ein höheres Angebot auf dem Weltmarkt habe die Preise belastet, hiess es aus dem Handel. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 44,51 US-Dollar. Das waren 60 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 68 Cent auf 43,05 Dollar.

Aus den beiden wichtigen Förderländern Saudi-Arabien und Iran gab es zuletzt Meldungen, die auf eine höhere Produktion hindeuten. In Saudi-Arabien soll die Förderung auf einem Ölfeld bis Ende Mai ausgeweitet werden, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und berief sich auf informierte Kreise. Demnach sei der grösste Ölexporteur der Welt in der Lage, die Ausfuhren auf bis zu zwölf Millionen Barrel pro Tag zu erhöhen.

Iran flutet den Markt

Ausserdem berichtete die iranische Nachrichtenagentur Shana, dass der Iran die Fördermenge an Rohöl seit dem Ende der internationalen Wirtschaftssanktionen gegen das Mitgliedsland der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) im Januar um etwa eine Million Barrel pro Tag gesteigert habe.

Ein zu hohes Angebot an Rohöl hatte die Ölpreise im vergangenen Jahr abstürzen lassen. Im langfristigen Vergleich ist Rohöl derzeit günstig.

(awp/ise)

 

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