2012 sorgte Bernie Ecclestone für Aufsehen: Der Chefvermarkter der Formel 1 wollte die populäre Rennserie an die Börse bringen. Daraus wurde bekanntlich nichts: «Im vergangenen Jahr dachte ich, dass die Märkte nicht bereit wären», wird Ecclestone auf der offiziellen Formel-1-Internetseite zitiert.

Jetzt aber werde es wahrscheinlich, dass sich eine Gelegenheit bieten könnte. Eine Entscheidung soll in den kommenden drei Monaten fallen.

Mitte des vergangenen Jahres hatte der 82-Jährige den Börsengang in Singapur abgesagt, der mehrere Milliarden Dollar einbringen soll. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds lehnt Ecclestone eine Budgetgrenze in der Formel 1 weiter ab, heisst es weiter.

«Die Teams werden immer das ausgeben, was sie bekommen können - woher auch immer. Und wenn es dafür eine Grenze gäbe, würde das keinen Unterschied machen. Sie würden immer noch Wege finden, Geld aufzutreiben und das auszugeben», so Ecclestone im Interview.

Gegen den umstrittenen Briten läuft nach wie vor ein Verhandlungsverfahren, in das gemäss Recherchen der «Handelszeitung» auch die Schweiz involviert ist.

Anzeige

(vst/aho)