Nach wie vor gehören Schweizer Immobilien-Aktiengesellschaften dieses Jahr zu den besten Performern an der SWX Swiss Exchange. Die Unsicherheiten an den Finanzmärkten, die Inflationsgefahr sowie negative Erfahrungen mit ausländischen Immobilienanlagen treiben die Anleger in hiesige Immobilieninvestments. Schliesslich wurde der Schweizer Liegenschaftenmarkt, anders als diejenigen in England oder Spanien, durch die Finanzkrise kaum negativ tangiert. Trotz stattlichen Kursgewinnen von 19,5 bzw. 17% im Jahr 2008 gehören die Branchenführer PSP Swiss Property und Swiss Prime Site (SPS) nach soliden Halbjahreszahlen zu den Favoriten der Analysten. Während SPS mit einer hohen Profitabilität (Ebitda-Marge von 77,1%) und einem positiven Ausblick überzeugt, kann PSP mit Leerstandsabbau und einem Ebitda-Ziel von 205 Mio Fr. auftrumpfen. Zurückhaltender fallen die Einschätzungen für Allreal aus, die am 28. August ihren Semesterausweis vorlegt. Die im Branchenvergleich überdurchschnittliche Prämie scheint zwar wegen der stabilen Ertragsbasis und der soliden Kapitalausstattung gerechtfertigt, limitiert aber das Potenzial nach oben.

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