Gewinnmitnahmen haben die asiatischen Aktienmärkte belastet. Der MSCI-Index für die Region unter Ausschluss Japans sank um 1,1 Prozent. In China war das Minus aber geringer: So lag der Index der Börse in Shanghai mit 0,7 Prozent im Minus. In Tokio gab der Nikkei um 0,9 Prozent nach.

Die Kurse in Asien waren zuletzt auf den höchsten Stand seit zwei Monaten geklettert. Insgesamt zeigen sich Investoren risikobereiter, weil sie es für immer unwahrscheinlicher halten, dass die US-Notenbank in diesem Jahr die Zinsen erhöht.

Sharp im Fokus

An der Tokioter Börse standen die Aktien des Elektronikkonzerns Sharp im Interesse. Nach Reuters-Informationen erwägt ein japanischer Fonds, sich an dem Unternehmen zu beteiligen. Die Anteilsscheine stiegen um 7,9 Prozent.

Der Fall der Ölpreise am Montag wirkte sich auf die Aktien der Fluggesellschaften ANA und Japan Airlines : Die Aktien stiegen um 2,8 Prozent beziehungsweise drei Prozent, weil bei günstigerem Öl auch ihre Spritrechnungen sinken.

Am Devisenmarkt wurde ein Euro mit 1,1360 Dollar bewertet. Im Vergleich zur japanischen Währung kostete der Greenback 119,82 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0942 und zum Dollar mit 0,9631.

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(reuters/chb)