Die Giroguthaben der Schweizer Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bewegen sich - mit abnehmender Geschwindigkeit - von Rekord zu Rekord. In der Woche zum 6. Juli stiegen die Guthaben um 7,3 Milliarden auf 245,16 Milliarden Franken.

In der Woche davor nahmen die Guthaben um knapp zehn Milliarden Franken zu und zum 22. Juni waren sie um 15 Milliarden Franken gestiegen. Analysten gelten die Guthaben der Banken bei der SNB als ein Indiz dafür, wie stark die Notenbank zur Verteidigung des Euro-Mindestkurses im Devisenmarkt interveniert.

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Wenn die SNB im Markt Devisen kauft, wird der Franken-Gegenwerte dem Konto der jeweiligen Bank gutgeschrieben. Daneben kann die SNB die Giroguthaben auch durch Repogeschäfte steuern.

Die Devisenbestände der SNB stiegen im Juni um rund 59 Milliarden auf 365 Milliarden Franken. Der grösste Teil des Zuwachses war nach SNB-Angaben vom Freitag auf Devisenkäufe zurückzuführen.

(aho/sda)