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Kauflaune
Gold ist bei Zentralbanken und Privaten weniger gefragt

Die Nachfrage nach Gold hat im Sommer nachgelassen. Auch die stärkere Nachfrage bei Investoren konnte diesen Trend nicht bremsen. Bei den Aussichten ist der Branchenverband zuversichtlich.

Veröffentlicht am 08.11.2016

Sinkende Schmuck- und Münzkäufe in China und Indien haben die Gold-Nachfrage deutlich gedrückt. Im Sommer-Quartal habe es einen Rückgang von 10 Prozent gegeben, teilte der Branchenverband World Gold Council am Dienstag mit.

In Indien und China hätten vor allem die hohen Preise und Druck auf die Haushaltseinkommen die Kauflaune gedrückt. Auch Zentralbanken hätten nur noch halb soviel Gold wie zuvor gekauft.

Erholung in Sicht

Dagegen war das Edelmetall als Investmentanlage gefragt. Die um mehr als 40 Prozent gestiegene Nachfrage von Investoren konnte jedoch die ansonsten herrschende Kaufzurückhaltung nicht ausgleichen.

Angesichts wieder niedrigerer Preise und dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft werde sich die Nachfrage im laufenden Quartal aber wohl wieder erholen, schreibt der Branchenverband. Das Angebot sei auf jeden Fall da. Auch wenn der Abbau in Goldminen leicht gesunken sei, habe dies ein deutlicher Anstieg von recycelten Produkten mehr als ausgeglichen.

(sda/jfr/mbü)

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