Angesichts der zähen Verhandlungen zur Erhöhung der US-Schuldengrenze haben Anleger am Montag den Greenback verkauft und auf den Franken als «sicheren Hafen» gesetzt. Der Dollarkurs fiel gemäss der Online-Handelsplattform Swissquote bis auf 0.8029 Franken.

Auch zum japanischen Yen gab der Dollar nach und fiel zeitweise bis auf ein Vier-Monats-Tief von 78.16 Yen. Investoren setzten zwar immer noch darauf, dass eine Lösung im Schuldenstreit gefunden wird. Allerdings stellten sie sich auch darauf ein, noch einige Tage darauf warten zu müssen.

Euro-Anleger mussten eine erneute Herabstufung Griechenlands durch die Agentur Moody's verkraften; die Gemeinschaftswährung notierte um 1.4340 Dollar nach 1.4355 Dollar im späten Vorwochengeschäft. Zur Schweizer Währung rutschte der Euro bis auf 1.1556 Fr. ab.

Der Nervenkrieg um die Einigung im US-Schuldenstreit hat auch den Goldpreis auf ein neues Rekordhoch getrieben. In der Nacht zum Montag kletterte der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) zeitweise bis auf 1622.49 Dollar - so viel wie noch nie.

Im weiteren Handel fiel der Goldpreis aber etwas zurück. Im Mittagshandel stand er bei 1620.26 Dollar. Das sind aber immer noch 21.46 Dollar mehr als am Freitag.

(cms/laf/sda)