Der Dollar hat am Donnerstag an den Devisenmärkten überwiegend nachgegeben. Zum Euro und Franken rutschte der Greenback leicht ab, nachdem er am Vortag im späten Handel stark zugelegt hatte.

«Es ist nur ein Rücksetzer nach einer grossen Bewegung», kommentierte Lee Hardman die Kurskapriolen beim Dollar. Hardman ist Devisenstratege bei der Bank of Tokyo-Mitsubishi. Gleichwohl sei die Dezember-Leitzinserhöhung immer noch keine beschlossene Sache und die Märkte würden weiter beachten, ob die Daten die Entscheidung für eine Anhebung im Dezember unterstützen.

Goldman sieht Dollar-Rally

Goldman Sachs bekräftigte unterdessen die Erwartung, der Dollar werde zum Euro zur Parität aufwerten und nannte als Zeitrahmen für diese Aufwärtsbewegung das Jahresende.

Die Erwartung sei in der unterschiedlichen Politik der Zentralbanken der beiden Währungsblöcke begründet, noch vor der nächsten EZB-Sitzung am 3. Dezember könnte der Euro zum Dollar bei 1,05 Dollar je Euro notieren, schrieb Robin Brooks, leitender Devisenstratege der Bank in New York.

(bloomberg/ise/me)