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Edelmetall
Goldnachfrage weltweit auf Drei-Jahres-Hoch

Gold: Nach Trumps Wahl sank die Nachfrage dann. Pexels

Risiken wie das Brexit-Referendum und die US-Wahlen haben Anleger 2016 vermehrt zum Goldkauf verleitet. Anders sah es dagegen in der Schmuckbranche aus.

Veröffentlicht am 03.02.2017

Die weltweite Nachfrage nach Gold ist auf ein Dreijahres-Hoch gestiegen. 2016 seien 4309 Tonnen Gold nachgefragt worden, 2 Prozent mehr als 2015, teilte der Branchenverband World Gold Council (WGC) am Freitag in London mit.

Im Gesamtjahr habe die Nachfrage nach Gold durch Investoren um 70 Prozent zugelegt, sagte John Mulligan vom WGC der französischen Nachrichtenagentur AFP. Insbesondere institutionelle Anleger hätten sich gegen die Risiken wappnen wollen, die sie wegen des Brexit-Referendums Ende Juni und der US-Präsidentenwahl Anfang November sahen.

Schwäche im vierten Quartal

Im letzten Quartal allerdings wandten sich die professionellen Anleger vom Gold ab und interessierten sich wieder mehr für Anlageformen mit höherem Risiko. Die Gesamtnachfrage nach Gold sank im vierten Quartal vergleichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent. «Die US-Wahl war der Wendepunkt», heisst es in dem Bericht.

Die Goldnachfrage bestimmten neben Investoren auch vor allem Schmuckhersteller. Das Interesse der Schmuckbranche nahm aber laut WGC im vergangenen Jahr ab. Ein zentraler Grund dafür seien die höheren Preise gewesen – bis Ende September war der Goldpreis um 25 Prozent gestiegen. Am Jahresende betrug das Plus wegen der sinkenden Nachfrage im vierten Quartal dann nur noch 8 Prozent

(sda/jfr)

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