Nach einer mehrtägigen Talfahrt hat der Goldpreis gegen Ende der Woche wieder angezogen. Das Edelmetall verteuerte sich um 1,1 Prozent auf 1562.70 Dollar je Feinunze. Vor allem chinesische Anleger hätten die Gelegenheit zum Einstieg genutzt, hiess es am Markt.

Die Furcht vor den Auswirkungen der Schuldenkrise und einer weltweiten Rezession haben der Antikrisen-Währung 2011 zu einem zehnprozentigen Kursplus verholfen. Sein Rekordhoch von 1920.30 Dollar vom September konnte Gold allerdings nicht halten.

Das letzte Jahresviertel verlief für das Edelmetall alles andere als glänzend. Erstmals seit dreieinhalb Jahren beendete es ein Quartal mit einem Minus. Ein Grund für den Preisverfall war die Aufwertung des Dollar, die Gold für Investoren ausserhalb der USA verteuert.

Die Bilanz 2011 der übrigen Edelmetalle fällt noch schlechter aus. Silber, Platin und Palladium verloren in den vergangenen Monaten zwischen elf und 22 Prozent an Wert, weil sie - anders als Gold - von Investoren eher als Industriemetalle denn als sichere Geldanlage wahrgenommen werden.

Silber wird in der Medizintechnik und der Computerindustrie benötigt. Platin und Palladium kommen bei der Herstellung von Autokatalysatoren zum Einsatz.

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(laf/sda)