Goldpreis auf Rekordjagd: Nach der Abstufung der US-Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) ist der Preis pro Feinunze (etwa 31 Gramm) erstmals über die Marke von 1700 US-Dollar auf ein neues Rekordhoch bei 1715,01 Dollar gestiegen.

Um kurz nach halb zehn Uhr am Morgen stand der Goldpreis noch bei 1707,30 Dollar und verzeichnete damit ein Plus von mehr als drei Prozent.

«Der Goldpreis eilt von Rekord zu Rekord», beschreiben Experten der DekaBank die Lage am Goldmarkt. Der Preistreiber sei leicht zu finden: «die Schuldenkrise diesseits und jenseits des Atlantiks». Die Abstufung der Kreditwürdigkeit der USA und die jüngste Zuspitzung der Schuldenkrise in Italien verstärke die Suche der Investoren nach vermeintlich «sicheren Häfen».

Die Schuldenkrise und die Sorge vor einem Abflauen der Weltwirtschaft haben den Goldpreis sei Beginn des Jahres um etwa 20 Prozent ansteigen lassen.

Neben dem Goldpreis stieg auch der Preis für Silber am Morgen stark an. Der Preis für die Feinunze kletterte um 1,39 Dollar die Unze auf 39,68 Dollar.

(tno/cms/awp)

Der Goldpreis

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