Zwischenzeitlich kostete der Euro etwas weniger als 1.35 Dollar. Zum Schweizer Franken hält sich der Euro derweil mit 1.2049 Franken weiterhin über der von der Schweizerischen Nationalbank festgelegten Mindestmarke von 1.20 Franken. Zum Yen hingegen verzeichnete er den tiefsten Stand seit zehn Jahren.

Die europäische Gemeinschaftswährung war bereits Ende vergangener Woche wegen der weiter dramatischen Lage in Griechenland sowie dem überraschenden Rücktritt von EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark in die Knie gegangen. Anfang der vergangenen Woche hatte der Euro zeitweise noch mehr als 1.42 Dollar gekostet.

Am Wochenende war in die Schuldenkrise in Griechenland eine neue Dynamik gekommen - eine Pleite des hoch verschuldeten Landes wird nun selbst in der deutschen Regierung nicht mehr ausgeschlossen. Das Schulden-Drama nimmt damit immer bedrohlichere Ausmasse an. Der Einbruch der griechischen Wirtschaft fällt neuen Prognosen zufolge in diesem Jahr noch stärker aus als erwartet.

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(laf/vst/awp)