Grossaktionär Cevian will den Schweizer Elektroktechnikkonzern ABB aufspalten. «Die Ausgliederung der Netzwerktechnik ist der einzige rationelle und logische Geschäftsentschluss», sagte Cevian-Co-Chef Christer Gardell der Zeitung «Svenska Dagbladet».

Die Aktien der Netzwerktechnik sollen dann in Zürich und Stockholm an die Börse gebracht werden, schlägt Gardell weiter vor. Der Hedgefonds Cevian ist mit einem Anteil von über fünf Prozent der zweitgrösste Aktionär von ABB. ABB will sich auf einen Investorenveranstaltung am 4. Oktober zu den Plänen für die Division äussern.

Cevian: Aktie würde stark steigen

Die Abspaltung der Netzwerktechnik dürfte nach Einschätzung des Grossaktionärs zu einer deutlichen Wertsteigerung für die ABB-Aktionäre führen. Die Netzwerktechnik und der Rest des Elektrotechnikkonzerns dürften zusammen mindestens 35 Franken pro Aktie wert sein, sagte ein Cevian-Sprecher am Dienstag.

Gegenwärtig notiert die ABB-Aktie bei gut 21 Franken. «Es gibt keinen Zweifel, dass eine Abspaltung von den Investoren enthusiastisch begrüsst würde», erklärte der Sprecher des Finanzinvestors weiter.

(reuters/gku/ama)