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Bier
Heineken-Aktionäre wegen Bilanz in Katerstimmung

Heineken: Das Bier-Imperium wird diskret von der Wahlbündnerin Charlene de Carvalho-Heineken über die L’Arche Holding aus Sion im Wallis dirigiert.

Heineken präsentiert die Bilanz für das Jahr 2017. Das Resultat sorgt für Kopfschmerzen bei den Aktionären.

Veröffentlicht am 12.02.2018

Die Aktien des weltweit zweitgrössten Brauereikonzerns Heineken geben nach Veröffentlichung der Bilanz um 3,5 Prozent nach. Das Unternehmen stimmte die Aktionäre darauf ein, dass die Gewinnmarge in diesem Jahr nicht mehr so stark wie zuvor wachsen dürfte. Gründe seien ein unsicheres Marktumfeld und eine Übernahme in Brasilien.

Heineken ist vor allem für seine gleichnamige Kernmarke sowie für das Bier Amstel bekannt. Weltmarktführer ist der Konzern Anheuser-Busch InBev des Schweizers Jorge Paulo Lemann.

Mikrobrauer und Wetter als Sündenböcke

Im vergangenen Jahr machte Heineken unter anderem der vergleichsweise kühle Sommer in Teilen Europas zu schaffen, der für weniger Bierdurst sorgte. Auch in der Schweiz ging der Konsum im letzten Braujahr, das jeweils von Oktober bis September dauert, zurück.

Weiter zu schaffen macht Heineken der Boom der Mikrobrauerein. In der Schweiz etwa wurden per September 2017 total 833 Braustätten im «Verzeichnis der steuerpflichtigen Inlandbrauereien» der Eidgenössischen Zollverwaltung geführt. Im September 2016 waren es noch 734.

(reuters/ise/mbü)

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