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Helvetia-Aktie nach Ergebnis im Minus

Helvetia: Die Aktien stehen um 10.15 Uhr 3,9 Prozent im Minus. Keystone

Analysten bezeichnen die Resultate des Versicherers Helvetia als solide, dennoch starteten die Aktien mit Verlusten in den Handel. Mehrere Experten bemängeln zu hohe Kosten.

Veröffentlicht am 13.03.2017

Die Aktien des Versicherers Helvetia sind am Montag mit deutlichen Verlusten in den Handel gestartet. In den Analystenkommentaren wurden die Resultate mehrheitlich als solide bezeichnet. Einzelne Fragezeichen wurden hinter die Gewinnentwicklung gesetzt.

Am Markt war von Gewinnmitnahmen die Rede, zumal die Titel im Vorfeld der Jahreszahlen neue Rekordmarken gesetzt hatten. Die Helvetia-Aktien gaben bis 10.15 Uhr um 3,9 Prozent nach. Gehandelt wurde gut die Hälfte eines durchschnittlichen Tagesvolumens. Der Gesamtmarkt SPI stand mit 0,4 Prozent im Plus.

Höhere Kostenbelastung

In ersten Analystenkommentaren wurden die Resultate insgesamt als «anständig», «solide» und «im Rahmen der Erwartungen» umschrieben. Auch die Bestätigung der Zielsetzung bis 2020 wurde von den Analysten begrüsst.

Bemängelt wurde hingegen von einigen Experten die Entwicklung unter dem Strich. Beim Reingewinn habe sich die nur geringe Steuerlast positiv ausgewirkt, hiess es bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Hingegen sei die Kostenbelastung deutlich höher als erwartet ausgefallen. Auch die Bank Vontobel monierte, dass sich zwar der zugrundeliegende Gewinn besser als prognostiziert entwickelt habe, allerdings seien auch die Integrationskosten höher ausgefallen.

(sda/jfr/mbü)

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