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Hoffnung für Libyen stimmt Händler optimistisch

An den europäischen Börsen geht es zumindest vorerst wieder aufwärts. (Bild: Keystone)

An den europäischen Aktienmärkten ist ein bisschen Ruhe eingekehrt. Zum einen liegt das daran, dass es keine neuen Schreckensnachrichten aus der Wirtschaft gab. Aber auch das offenbar nahe Ende des Ga

Veröffentlicht am 22.08.2011

Verschnaufpause an Europas Aktienmärkten: Nach schweren Verlusten in der Vorwoche ziehen die Kurse wieder an. Zum Wochenstart gibt es keine schlechten Wirtschaftsnachrichten und auch das sich abzeichnende Ende des libyschen Regimes hebt die Stimmung der Anleger.

Der Swiss Market Index (SMI) mit den Aktien der grössten Schweizer Konzerne lag um 15 Uhr 2,8 Prozent im Plus und zeigte 5237 Punkte an. Alle Titel zeigten nach oben, am meisten die Pharmariesen Novartis und Roche, welche die Börsianer mit guten Nachrichten zu Forschung und Entwicklung erfreuten.

Auch Frankfurt und Paris klar im Plus

Auch die Leitwerte von Frankfurt, Paris und London lagen klar im Plus. Marktbeobachter warnen aber, dass die Erholung nicht nachhaltig sei. «Die Märkte handeln nach zwei Maximen: Angst und Gier - und wir haben in den letzten Wochen in den Angst-Modus geschaltet», zitierte Reuters einen Aktienanalysten.

Die Schuldenkrise in den USA und Europa lässt die Anleger weiter unruhig schlafen. Sorgen um die Konjunktur und Rezessionsängste können wie in den vergangenen Wochen bei schlechten Nachrichten schnell wieder Verkaufswellen an den Börsen und damit Kursstürze auslösen.

(laf/sda/awp)

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