Ein weniger stark als erwarteter Rückgang der Uhrenexporte im November hat die Anleger nach den Aktien von Swatch greifen lassen. Die Titel des weltgrössten Uhrenkonzerns stiegen am Dienstag in einem festeren Markt um 2,4 Prozent auf 315,30 Franken. Die Anteile von Rivale Richemont legten um 0,9 Prozent zu auf 67,80 Franken.

Im November gingen die Schweizer Uhrenausfuhren real um 8,7 Prozent und nominal um 5,6 Prozent zurück. Dies sei besser als befürchtet, schrieb ZKB-Analyst Patrik Schwendimann. Höhepunkte seien die Entwicklung in Hongkong und in Festlandchina.

«China ist positiv»

«China ist positiv, das ist sicher ein kleiner Lichtblick. Aber insgesamt (arbeitstagsbereinigt) sind wir immer noch bei einem Rückgang von etwa zehn Prozent und darauf wird es auch für das Gesamtjahr hinauslaufen,» sagte Jean-Daniel Pasche, Präsident des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie FH.

«Auf globaler Ebene dürfte für Swatch 2017 ein leichtes Umsatzwachstum möglich sein», so Schwendimann. Die Empfehlung «Übergewichten» werde bestätigt.

(reuters/ise/jfr)