Der Preiskampf im Hypothekengeschäft setzt sich im Dezember fort. Noch nie waren die Finanzierungskosten für Wohneigentum so günstig. Das zeigt eine Analyse der «Handelszeitung». Vor allem die Lancierung der Online-Hypotheken-Plattform E-Hypo der Schwyzer Kantonalbank vor zwei Wochen hat die Zinsen für zehnjährige Festhypotheken deutlich unter Druck gebracht. E-Hypo bietet den diese ab 1,26 Prozent an und damit deutlich tiefer als die Konkurrenz. Inzwischen bieten auch Swissquote und Homegate  ihre zehnjährigen Hypotheken unter dem bisherigen Rekordtief von 1,4 Prozent an.

Den teuersten Langläufer offeriert derzeit die Banca Popolare di Sondrio (Schweiz), sie verlangt knapp zwei Prozent für zehnjährige Laufzeiten. Ebenfalls am oberen Ende befinden sich die Basellandschaftliche Kantonalbank und die Baloise Bank SoBa, die 1,95 Prozent für zehnjährige Festhypotheken verlangen.

Verschärfter Wettbewerb

Die von der «Handelszeitung» befragten Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich der fallende Zinstrend bei Hypotheken fortsetzen wird. Einerseits bleibt das Umfeld mit ultratiefen Zinsen bis auf weiteres bestehen, andererseits stehen weitere Anbieter von Online-Hypotheken vor dem Markteintritt. Das würde die Wettbewerbssituation bei den Wohnkrediten weiter anheizen.

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