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PSP-Chef Gabriel: «Hohe Preise machen noch keine Immobilienblase»

Keine Blase in der Schweiz: PSP profitiert vom guten Markumfeld. (Bild: Keystone)

Droht der Schweiz eine Immobilienkrise und gehen die Banken zu freizügig mit Hypotheken um? Der Chef des Immobilenkonzerns PSP, Luciano Gabriel, gibt seine Einschätzung zum Schweizer Immobilienmarkt.

Veröffentlicht am 30.08.2012

Das Umfeld bleibt günstig. Auch wenn die Immobilien im Portfolio von PSP Swiss Property im ersten Halbjahr 2012 nicht mehr so stark aufgewertet wurden, wie in der Vorjahresperiode: Der Markt hat weiter angezogen. Luciano Gabriel bezeichnet die Entwicklung im Interview mit dem Anleger-Magazin «Stocks» denn auch als «erfreulich».

Und wenn auch Gabriel ein weiterhin tiefes Schweizer Zinsniveau prognostiziert, so wächst «kein Markt ewig». Irgendwann komme unweigerlich eine Korrektur und entsprechend müsse man sich absichern. Zwar setze PSP Zinssatz-Swaps ein, «aber die beste Absicherung ist eine tiefe Verschuldung.»

Nur weil die Immobilienpreise in der Schweiz anhaltend steigen, sieht Gabriel noch keine Blase. Die Korrektur dürfte denn auch nicht so stark ausfallen wie erwartet. «In einer echten Immobilienblase findet man Investoren, die blindlings kaufen und man findet das sogenannte ‹house flipping›, also sehr kurze Haltedauern, was zu einer Eigendynamik mit immer übertriebeneren Preisen führt», sagt Gabriel. In der Schweiz sei dies jedoch nicht der Fall.

Lesen Sie das ganze Interview mit Luciano Gabriel in der neuen Ausgabe des Anleger-Magazins «Stocks» - jetzt mit neuem Erscheinungsbild und grösserem Umfang von fast hundert Seiten.

(jef/rcv)

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