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Beteiligungen
Investor Permira kauft noch eine Software-Firma

P&I-Zentrale in Wiesbaden: Krisensicheres Investment für Permira. Keystone

Der Finanzinvestor will die Mehrheit am deutschen Software-Anbieter P&I erwerben. Das Unternehmen betreut über 15'000 Kunden in mehreren Ländern. Permira will so die Risiken für seine Fonds abmildern.

Veröffentlicht am 19.09.2016

Der Finanzinvestor Permira schluckt den Wiesbadener Software-Anbieter P&I Personal & Informatik. Geplant sei der Erwerb eines Mehrheitsanteils, teilte die Beteiligungsgesellschaft am Montag mit. Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Finanzkreisen zufolge hat der Deal ein Volumen von 800 bis 850 Millionen Euro. Der aktuelle Eigentümer HgCapital, ebenfalls ein Finanzinvestor, will mit einer Minderheitsbeteiligung an Bord bleiben. Die Transaktion soll im Oktober abgeschlossen werden.

P&I bietet Softwareprogramme für Firmen an, unter anderem für die Personalabrechnung. Das Unternehmen betreut nach offiziellen Angaben mehr als 15’000 Kunden vornehmlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Permira als neuer Mehrheitseigner soll das Wachstum der Firma weiter ankurbeln. Der Finanzinvestor wiederum sieht in P&I ein krisensicheres Investment für seine Fonds. Permira hatte zuletzt bereits in andere Software-Anbieter wie TeamViewer und Informatica investiert.

(reuters/gku)

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