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Rohstoffe
Iran stellt sich gegen Deal von Russland und Saudis

Ölquelle im Iran: Das schwarze Gold soll weiter sprudeln. Keystone

Die Ölpreise sinken wieder. Der Iran hat nämlich keine Ambitionen, beim Spiel von Saudi-Arabien und Russland mitzumachen. Teheran will die Fördermenge klar ausweiten.

Veröffentlicht am 17.02.2016

Einem Medienbericht zufolge stellt sich der Iran gegen die Pläne von Saudi-Arabien und Russland, die Fördermenge einzufrieren. Irans Opec-Gesandter wird von der Nachrichtenagentur Reuters mit den Worten zitiert: «Von Teheran ein Einfrieren der Ölförderung zu verlangen, ist unlogisch.»

Teheran werde die Ölförderung weiter steigern, bis das Produktionsniveau von vor den Sanktionen erreicht sei, heisst es weiter. Die Förderländer, die ihre Produktion seit 2011 gesteigert haben, sollten diese wieder reduzieren, sagt Irans Opec-Gesandter laut Reuters.

Venezuela auf Lobby-Mission

Die Äusserungen aus Teheran lassen die Ölpreise wieder sinken, nachdem Anleger am Mittwoch zunächst noch auf eine Erholung gesetzt haben. Brent, das sich zunächst um bis zu zwei Prozent verteuert hatte, verbilligt sich um 0,2 Prozent auf 32,13 Dollar je Barrel. Am Dienstag hatten die Preise tagsüber zunächst ebenfalls angezogen, bevor sie dann aber doch wieder auf Talfahrt gingen und 1,21 Dollar beziehungsweise 40 Cent nachgaben.

Am Mittwoch will der venezolanische Ressortchef Eulogio Del Pino in die iranische Hauptstadt Teheran reisen.

(reuters/ise)

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