Gewinnmitnahmen haben die Aktien von Bell massiv unter Druck gesetzt. Der Titel des Fleischverarbeiters, der im Vorjahr mit einem Plus von rund 30 Prozent zu den am stärksten gestiegenen Schweizer Aktien zählte, sackte am Donnerstag in einem schwächeren Umfeld um 7,4 Prozent ab auf 440 Franken.

Ein enttäuschendes Jahresergebnis, ein zurückhaltender Ausblick und eine Verkaufsempfehlung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sorgten für Abgaben.

Bell erzielt mehr Gewinn

Bell hat den Gewinn 2016 um gut sechs Prozent auf 101 Millionen Franken gesteigert. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von sieben Franken je Aktie erhalten. Vorsichtig äusserte sich die Gruppe für das angelaufene Jahr. Volatile Rohstoffpreise und intensiver Wettbewerb sorgten für anspruchsvolle Rahmenbedingungen, hiess es.

Anzeige

«Die Bell-Aktie hat in den letzten zwei Jahren formidabel performt», sagte ZKB-Analyst Daniel Bürki und stufte die Empfehlung auf «Untergewichten» von «Marktgewichten» herab.

(sda/mbü/cfr)