Die Aussicht auf vorerst langsam steigende Zinsen in den USA hat dem Dollar zugesetzt. Der Franken notierte kletterte auf ein Mehrwochenhoch und notiert über 1,02 Dollar je Franken.

Der Euro notierte am Donnerstag mit 1,1257 Dollar ebenfalls auf einem Fünf-Wochen-Hoch. Auch zur japanischen Landeswährung ging es für den Greenback bergab. Der Dollar fiel zurück bis auf 111,77 Yen und markierte damit den tiefsten Stand seit Ende Februar.

Niedrige Zinsen für lange Zeit

Die Erklärung der Fed habe deutlich gemacht, dass die US-Notenbank die Leitzinsen trotz der Verbesserungen am Arbeitsmarkt noch lange Zeit sehr niedrig halten werde, urteilten die Analysten der Essener Nationalbank in einem Kommentar.

Die Währungshüter hatten am Mittwoch signalisiert, dass sie nach der historischen Zinswende vom Dezember im laufenden Jahr nur noch zwei Mal nachlegen wollen. Ende 2015 hatten sie doppelt so viele Schritte auf dem Zettel. «Vorsicht ist angebracht», betonte Fed-Präsidentin Janet Yellen nach dem Zinsbeschluss. Derzeit liegt der Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld in einer Spanne von 0,25 bis 0,5 Prozent.

(awp/ise)

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