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Klimastiftung
Knapp drei Millionen Franken für Klimaschutz-Projekte

Climeworks Hinwil
Kehrichtverbrennungsanlage Hinwil: Den CO2-Filter auf dem Dach entwickelte das Zürcher Startup Climeworks.Quelle: Keystone .

Die Klimastiftung Schweiz unterstützte im vergangenen Jahr rund 260 KMU. Damit belohnt sie ihr klimafreundliches Handeln.

Veröffentlicht am 12.04.2018

Die Klimastiftung Schweiz hat im vergangenen Jahr rund 260 KMU unterstützt, die Massnahmen zum Energiesparen planten, eine freiwillige Zielvereinbarung zum Energiesparen eingingen oder klimafreundliche Produkte entwickelten. Die Firmen erhielten insgesamt 2,94 Millionen Franken - fast doppelt so viel wie im Vorjahr.

Diese Entwicklung sei auf die starke Zunahme von qualitativ hochstehenden Innovationsprojekten zurückzuführen, schreibt die Klimastiftung in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht.

Für die nächsten Jahre sieht sich die Klimastiftung gut aufgestellt, mit finanziellen Reserven, etablierten Fördermechanismen und einem guten Netzwerk. Die Zukunft ist dennoch offen, weil das weitere Wirken der Stiftung von der künftigen Ausgestaltung des CO2-Gesetzes abhängt.

CO2-Lenkungsabgabe des Bundes

Die Spenden, welche die Stiftung heute erhält, sind an die CO2-Lenkungsabgabe des Bundes gekoppelt: Die Spender verbrauchen wenig Heizöl und Gas und bezahlen daher weniger Abgaben.

Da sich die Rückvergütung der CO2-Abgabe an der Lohnsumme der Unternehmen orientiert und nicht an den Emissionen, erhalten sie mehr Geld zurück, als sie bezahlt haben. Die Differenz geben sie der Stiftung weiter.

Die Klimastiftung Schweiz will sich aktiv am Klimaschutz beteiligen und zur Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer und Liechtensteiner Unternehmen beitragen. Sie hat seit 2008 rund 17 Millionen Franken für 1300 KMU gesprochen. Die Stiftung wird von 27 grossen Dienstleistungsfirmen wie Versicherungen oder Banken getragen.

(sda/mlo/mbü)

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