Der Euro hat zum Wochenschluss im frühen Handel zu US-Dollar und Franken moderat nachgegeben. Aktuell steht er bei 1,1200 US-Dollar nach 1,1266 US-Dollar am Vorabend. Zum Franken geht die Gemeinschaftswährung zu 1,0342 Franken um nach 1,0384 Franken am Donnerstagabend. Der US-Dollar legt derweil bei einem Stand von 0,9237 Franken leicht zu.

Zunächst gilt das Hauptaugenmerk am Devisenmarkt aber dem britischen Pfund. Mit dem sich abzeichnenden Sieg des bisherigen Premierministers David Cameron bei den Parlamentswahlen legte die britische Währung am Morgen zu. Der Wert der britischen Währung zog sowohl im Vergleich zum Euro, US-Dollar und Franken an. Zuletzt stand das Pfund bei 1,4267 Franken und damit zwei Rappen höher als am Donnerstagabend (1,4065 Franken). Cameron wird wohl Premierminister von Grossbritannien bleiben.

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Franken bleibt ruhig

Im weiteren Verlauf dürften vor allem die US-Arbeitsmarktdaten für April den Devisenmarkt bewegen. Hierzulande hatte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Morgen bereits berichtet, dass die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz im April 2015 gegenüber dem Vormonat leicht abgenommen hat, wobei sich die saisonbereinigte Quote leicht erhöht hat. Insgesamt lagen die veröffentlichten Statistiken aber im Rahmen der Erwartungen. Entsprechend blieb eine grössere Reaktion des Franken aus.

(awp/ise)