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Initial Coin Offerings
Krypto-Geschäfte werden für Floyd Mayweather teuer

Floyd Mayweather
Box-Star Floyd Mayweather: Bezahlte Werbung für ICOs war illegal.Quelle: 2018 Kyodo News

Zwei Promis wurden in den USA wegen unlauterer Werbung für dubiose Geschäfte mit Kryptowährungen mit hohen Bussen belegt.

Veröffentlicht am 30.11.2018

Die US-Börsenaufsicht SEC hat erstmals Prominente wegen unlauterer bezahlter Werbung für dubiose Geschäfte mit Kryptowährungen bestraft. Der Profiboxer Floyd Mayweather und der Hip-Hop-Star DJ Khaled akzeptierten im Rahmen eines Vergleichs Bussgelder in Höhe von 300'000 beziehungsweise 100' 000 Dollar, wie die Behörde am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mitteilte.

Zudem zahlen Mayweather und Khaled laut SEC weitere 300'000 beziehungweise 50'000 Dollar, diese Beträge sollen ihnen Promo-Aktionen für Krypto-Coins eingespielt haben.

Unregulierte Mittelaufnahme

Die beiden bewarben der Behörde nach über ihre Social-Media-Kanäle «Initial Coin Offerings» (ICOs), ohne offenzulegen, dass sie dafür bezahlt wurden.

ICOs sind sogenannte digitale Börsengänge, Start-ups können damit bei Investoren Geld für Projekte einsammeln, indem sie Kryptowährungen (Coins) ausgeben und diese versteigern.

Diese weitgehend unregulierte Art der Mittelaufnahme ist jedoch schon länger höchst umstritten und wurde laut US-Aufsehern in vielen Fällen zum Betrug genutzt.

(sda/gku)

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