Im Schlepptau der Wall Street sind die meisten Börsen in Fernost mit Gewinnen in die neue Woche gestartet. Die New Yorker Kursgewinne vom Freitag machten am Montag auch den Aktien-Anlegern in Asien Mut.

Unter Druck blieb allerdings der US-Dollar. Wegen der Turbulenzen um US-Präsident Donald Trump herrschte Unsicherheit über die Politik der weltgrössten Volkswirtschaft, sagten Händler. Trump hatte massive Investitionen angekündigt und damit für Zuversicht unter den Investoren gesorgt. Doch neue Berichte über umstrittene Russland-Kontakte seines Umfelds schürten Zweifel, ob er innenpolitisch überhaupt den Rückhalt für seinen wachstumsfördernden Wirtschaftskurs hat.

Tokio im Plus

Der Tokioter Leitindex Nikkei schloss nach einem mageren Handel 0,5 Prozent höher bei 19'678 Punkten. Der MSCI-Index asiatischer Werte ohne Japan notierte 0,9 Prozent fester. Dazu trug vor allem ein Plus in Hongkong von einem Prozent bei, obwohl dort die Aufsichtsbehörden im Immobiliensektor die Zügel straffer anzogen. In Shanghai schlug die schärfere Regulierung dagegen auf den Aktienmarkt durch, der 0,6 Prozent tiefer lag.

Bei den japanischen Einzelwerten war vor allem der Mobilfunker SoftBank gefragt. Das Börsenschwergewicht hat nach eigenen Angaben bei Investoren mehr als 93 Milliarden Dollar für Technologie-Projekte eingesammelt. Die SoftBank-Aktie stieg um 1,9 Prozent.

Ölpreis nimmt zu

Im Vergleich zur japanischen Währung wurde der Dollar mit 111,42 Yen gehandelt. Der Euro wurde mit 1,1197 Dollar bewertet. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0911 und zum Dollar mit 0,9741.

US-Rohöl kostete mit 50,78 Dollar je Barrel 0,9 Prozent mehr, die Sorte Brent verteuerte sich um knapp 0,7 Prozent auf 53,96 Dollar.

(reuters/ise/mbü)

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