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LafargeHolcim trennt sich von Tochter in Vietnam

LafargeHolcim: Schuldenabbau durch Verkäufe. Keystone

Der Zementriese arbeitet weiter an der Bereinigung seines Portfolios. Das Vietnam-Geschäft wird veräussert. Die zahlreichen Verkäufe der letzten Monate dienen vor allem dem Schuldenabbau.

Veröffentlicht am 04.08.2016

Der Zementkonzern LafargeHolcim will seinen Anteil von 65 Prozent an LafargeHolcim Vietnam verkaufen. Das hat der Zementkonzern mit der Käuferin Siam City Cement Public Company vereinbart, wie LafargeHolcim am Donnerstagabend mitteilte.

Hochgerechnet auf 100 Prozent beträgt der Unternehmenswert von LafargeHolcim Vietnam 867 Millionen Franken, hiess es in der Mitteilung weiter. LafargeHolcim Vietnam betreibt ein integriertes Werk und vier Mahlwerke mit einer jährlichen Zementkapazität von 6,3 Millionen Tonnen. Mit sieben Werken im Süden Vietnams stellt das Unternehmen zudem Transportbeton her.

Schulden abbauen durch Verkäufe

Bereits am Montag hatte LafargeHolcim bekanntgegeben, seine Mehrheitsbeteiligung von 55,9 Prozent an der chinesischen Sichuan Shuangma Cement für umgerechnet 507 Millionen Franken verkaufen zu wollen. Am Mittwoch gab der Zementkonzern bekannt, dass er seine Aktivitäten in China verkaufen will. Und Ende Juli hatte der Zementkonzern mitgeteilt, Anteile in Sri Lanka sowie in Indien zu verkaufen. Damit kommt LafargeHolcim seinem Ziel näher, bis Ende Jahr Unternehmensteile im Wert von insgesamt 3,5 Milliarden Franken zu veräussern, um Schulden abzubauen.

Der schweizerisch-französische Konzern wird am (morgigen) Freitag seine Halbjahresergebnisse bekanntgeben.

(sda/gku)
 

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