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Börsengang
Medartis strebt an die SIX Swiss Exchange

Medartis
Medartis: Medizinaltechnik-Unternehmen will an die Börse.Quelle: Keystone

Das Medizinaltechnik-Unternehmen plant im ersten Halbjahr 2018 eine Kotierung an der Schweizer Börse. Das soll Geld für weiteres Wachstum einbringen.

Veröffentlicht am 27.02.2018

Das Medizinaltechnik-Unternehmen Medartis will an die Börse. Der Hersteller von chirurgischen Implantaten und Instrumenten zur internen Knochenfixation plant im ersten Halbjahr 2018 eine Kotierung an der SIX Swiss Exchange.

Mit dem Börsengang (IPO) an die SIX will Medartis weiteres Wachstum finanzieren und das Profil bei Chirurgen und anderen Stakeholdern weltweit erhöhen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Beständiges Wachstum

Medartis hat 2017 einen Nettoumsatz von 105 Millionen Franken erzielt, was einer Zuwachsrate von 14 Prozent gegenüber 2016 entspricht. Das operative Ergebnis  beziffert das Unternehmen auf 19 Millionen Franken. Man blicke auf einen langjährigen Leistungsausweis mit stabilem und beständigem Wachstum, heisst es dazu.

Gegründet wurde das Unternehmen 1997 von Thomas Straumann. Seither hat es sich den Angaben zufolge auf die Entwicklung und Herstellung von Fixationssystemen zur Behandlung von Kleinknochenfrakturen und -korrekturen in oberen und unteren Extremitäten sowie im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich (MKG) spezialisiert.

Die Produkte werden direkt oder über Händler in 44 Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Schweiz, USA, Japan, Australien und Brasilien, verkauft.

(sda/gku)

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