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Monoprix-Supermärkte brechen Lanze für Bitcoin

Filiale in Toulouse: Monoprix will auf die Internetwährung setzen.   Bloomberg

Das französische Unternehmen will die Internetwährung nicht als Strohfeuer betitelt wissen. Schon bald könnte Monoprix Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptieren – bleibt aber sehr unverbindlich.

Veröffentlicht am 09.04.2014

Die französische Supermarktkette Monoprix will womöglich noch in diesem Jahr die Internetwährung Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. «Bitcoins sind kein Strohfeuer», sagte der Leiter der Internethandel-Sparte von Monoprix, Patrick Oualid, am Mittwoch dem Internet-Magazin «Journal du Net».

Die virtuelle Währung könne «vielleicht ab Ende 2014» akzeptiert werden. «Aus technischer Sicht erscheint mir das nicht sehr schwierig zu integrieren.»

Schwerpunkt Internethandel

Der Schwerpunkt liege auf dem Internethandel von Monoprix, sagte Oualid. Letztlich würde die Neuerung aber «wahrscheinlich» auch die Geschäfte der Kette betreffen. Monoprix wäre damit die erste grosse Geschäftskette in Frankreich, die Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptiert.

Aufsichtsbehörden weltweit hatten in den vergangenen Monaten verstärkt vor den Risiken der 2009 erfundenen virtuellen Währung gewarnt, deren Wechselkurs zu echten Währungen stark schwankt. «Es gibt tatsächlich ein enormes Misstrauen gegenüber Bitcoin», sagte Oualid. «Das Ausmass dieses Themas ist noch nicht richtig verstanden worden. Ich bin überzeugt davon, dass nicht daran zu glauben genauso wäre, wie vor einiger Zeit nicht an die sozialen Netzwerke im Internet zu glauben.»

(sda/vst)

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