Walid Shash, Leiter der Marktregion Naher Osten und Afrika, ist zeichnungsberechtigtes Mitglied der in der Rhonestadt ansässigen gemeinnützigen Organisation «The Suzanne MubarakWomen's International Peace Movement Association».

Darüber hinaus habe Walid Shahsh ein enges Verhältnis zu Beratern des Präsidenten, heisst es in einschlägigen Kreisen. Sein Name taucht auch in verschiedenen Internetblogs auf. Dort wird kolportiert, er sei dem Mubarak-Clan bei der Verlagerung von Vermögenswerten ins Ausland behilflich. Auf Anfrage lässt die UBP verlauten, Shash pflege neben seiner Mitgliedschaft in besagter Organisation keine weiteren Beziehungen zur Familie Mubarak. Zudem sei sein Engagement «privater Natur».

Das Amt könnte jedoch zu einem Problem werden, wenn sich herausstellt, dass Mubarak als politisch exponierte Person Geld bei dem Genfer Institut hat. «Falls eine politische Person tatsächlich Kunde der Bank ist, gibt es einen Interessenkonflikt», bestätigt Daniel Thelesklaf, Geldwäscherei-Experte bei Transparency International. In der Vergangenheit stand die Genfer UBP wiederholt im Zentrum grösserer Skandale.

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