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Nach dem Nordkorea-Taucher: Nikkei erholt sich

Tokio: Die Kurse in Japan steigen wieder. Keystone

Die Kurse an der japanischen Börse steigen wieder, nachdem sie zuvor wegen Nordkoreas Raketentest gesunken sind. Gefragt sind Exportwerte.

Veröffentlicht am 30.08.2017

In Japan haben sich die Börsen am Mittwoch erholt. Der Nikkei-Index mit den Standardwerten gewann 0,55 Prozent auf 19'468 Punkte. Am Dienstag war er wegen des jüngsten Raketentests Nordkoreas zeitweise auf den niedrigsten Stand seit fast vier Monaten gefallen.

«Sofern es keinen Militärschlag von Nordkorea oder den USA gibt, wird sich der Markt wahrscheinlich sehr schnell wieder erholen», sagte Toru Ibayashi von der UBS-Vermögensverwaltung in Tokio.

UNO reagiert

Der Weltsicherheitsrat hat den jüngsten Raketentest Nordkoreas in einer Sondersitzung einstimmig verurteilt. Der UNO-Sicherheitsrat bezeichnete den Raketentest in seiner Erklärung als «empörend». Zudem wurde Nordkorea aufgerufen, konkrete Schritte zu ergreifen, um die Spannungen auf der nordkoreanischen Halbinsel zu senken.

Südkorea und Japan wollen derweil den Druck auf die Führung in Pjöngjang steigern. Darauf hätten sich der südkoreanische Präsident Moon Jae In und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe am Mittwoch in einem Telefongespräch verständigt, teilte das Präsidialamt in Seoul mit. Die Tatsache, dass Nordkorea bei dem Test eine Rakete über Japan hinweg abgefeuert habe, sei eine Handlung von «unfassbarer Gewalt», wurde Moon von einem Sprecher zitiert.

(sda/ise/mbü)

 

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